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Wirkung des bestehenden Fördersystems für Wohnbau auf die Inanspruchnahme von Flächen

Der "Ansturm auf die Fläche" geht auch in Deutschland noch weitgehend ungebremst vonstatten. Rund 13% des Grund und Bodens sind bereits durch Siedlungs- und Verkehrsflächen in Anspruch genommen. Etwa 120 ha bisheriger Freifläche kommen jeden Tag hinzu. Eine Änderung dieser Tendenz hin zu einer nachhaltigen Entwicklung in der Flächennutzung ist bisher nicht in Sicht. Die Gründe der zunehmendenUmwandlung von Freiflächen in baulich genutzte Flächen sind vielfältig. Ein durchaus wichtiger Aspekt, die den Flächenverbrauch tendenziell verbilligende und unterstützende Wohnungs- und Städtebauförderung, ist Gegenstand des Kurzgutachtens gewesen, das vom Finanzwissenschaftlichen Forschungsinstitut für den Rat von Sachverständigen für Umweltfragen durchgeführt wurde. Dabei wurden die Bundesförderung, die ergänzenden Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen und Sachsen sowie kommunale Förderprogramme in ausgewählten Gemeinden dieser beiden Bundesländer untersucht und auf ihre Flächenwirkung hin analysiert.

Auftraggeber Rat von Sachverständigen für Umweltfragen
Bearbeiter Martina Jung, Michael Vormann
Status Abgeschlossen
Veröffentlichungen
Wirkung des bestehenden Fördersystems für Wohnbau auf die Inanspruchnahme von Flächen

Gutachten, Köln, 2001.

 

Teilweise veröffentlicht in:
Für eine Stärkung und Neuorientierung des Naturschutzes: Sondergutachten, Rat von Sachverständigen für Umweltfragen. Wiesbaden, 2002.


Michael Vormann, Martina Jung
SG_Naturschutz_2002 (pdf, 1.8 MB)