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Umweltspezifische Hochschulausbildung - Studienangebote und industriell-gewerblicher Bedarf

Das Finanzwissenschaftliche Forschungsinstitut hat mit Unterstützung der Industrie-Initiative für Umweltschutz e. V. untersucht, inwieweit das Angebot an umweltorientierter Hochschulausbildung mit den Anforderungen und Erwartungen gewerblich-industrieller Unternehmen übereinstimmt. In die Untersuchung wurden sowohl die Universitäten als auch die Fachhochschulen einbezogen.

 

Die Erhebung der umweltorientierten Studiengänge erfolgte über Internet (im Internet abgelegte Curricula aller ingenieurswissenschaftlichen und mathematisch-naturwissenschaftlichen Vollstudiengänge). Sofern die auf den Homepages der jeweiligen Fakultäten und Fachbereichen vorhandenen Informationen nicht ausreichend waren, um die Daten vollständig zu erheben, wurde eine Nacherhebung bei den betreffenden Hochschulen durchgeführt. Durch die Einbeziehung aller Studienangebote mit umweltrelevanten Inhalten wird eine möglichst breite Datenbasis geschaffen, aufgrund derer die Klassifizierung der einzelnen Studiengänge erfolgt.

 

Die Untersuchung hat gezeigt, dass die deutschen Hochschulen die allgemeinen Ökologisierungstendenzen aufgegriffen haben und ein relativ breites Angebot unterschiedlicher Studiengänge mit Umweltorientierung vorhalten. Dabei dominieren allerdings Schwerpunktstudiengänge mit starker Spezialisierung.

 

Das Unternehmensinteresse richtet sich am ehesten auf Absolventen mit solider Fachausbildung und zusätzlich gewonnener breiter Umweltkompetenz. Allerdings hat sich erneut gezeigt, dass bei Einstellungen andere Fähigkeiten eine bedeutendere Rolle spielen als die reinen Umweltqualifikationen.

Auftraggeber Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Bearbeiter Dr. Michael Thöne, Norbert Reichl, Ralph-C. Bayer
Status Abgeschlossen
Veröffentlichungen
Umweltspezifische Hochschulausbildung - Studienangebote und industriell-gewerblicher Bedarf

Dokumentation d. Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Köln, 1998, 128 S.


Ralph-C. Bayer, Norbert Reichl, Dr. Dieter Ewringmann