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Kommunaler Klimaschutz trotz knapper Kassen

Kommunaler Klimaschutz steht hoch auf der deutschen wie auch der europäischen Agenda, denn bei den Kommunen findet sich in vielen Bereichen ein großes CO2-Minderungspotenzial, z.B. Straßenbeleuchtung, Schulen, Hallenbäder und Verwaltungsgebäude. Dem gegenüber steht die heutzutage oftmals prekäre Haushaltslage der Kommunen, die wenig Raum für Investitionen generell und auch für Klimaschutzinvestitionen lässt. Das Informationsangebot rund um den kommunalen Klimaschutz in Deutschland ist hoch, eine systematische Evaluierung mit Blick auf die Finanzierung kommunaler Klimaschutzaktivitäten findet sich bislang allerdings nicht. Ziel des Gutachtens „Klimaschutz trotz knapper Kassen?“  im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) ist es diese Forschungslücke zu schließen. Hierfür wird die Eignung einzelner Finanzierungsinstrumente für kommunale Klimaschutzinstrumente im Rahmen einer Onlineumfrage untersucht.

In der ersten Projektphase wurde einer Projektdatenbank mit interessanten kommunalen Klimaschutzmaßnahmen aufgebaut. Aufgrund der experimentellen und innovativen Forschungsfrage konnte nicht auf bereits vorhandenen Datenbestand zurückgegriffen werden. Anschließend wurde ein standardisierter Fragebogen erstellt. 184 Kommunen wurden angesprochen, an der standardisierten Onlineumfrage teilzunehmen. Daraufhin erfolgte die systematische Auswertung der Erkenntnisse.

 

Projektpartner: adelphi

Auftraggeber Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Bearbeiter Dipl.-Vw. Anna Jung, Dipl.-Vw. Laura-Christin Diekmann, Dr. Anna Rauch
Status Abgeschlossen
Veröffentlichungen
Klimaschutz trotz knapper Kassen?
Finanzwissenschaftliche Diskussionsbeiträge, Köln, 2014
Laura-Christin Diekmann, Anna Jung, Anna Rauch
FiFo Discussion Papers 14-1 (pdf, 792 KB)