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Haushaltskonsolidierung durch Umweltschutz

Langfristige fiskalische und klimapolitische bzw. ökologische Nachhaltigkeit zu erreichen, stellt den Staat vor enorme Herausforderungen. Ziel des Forschungsprojektes ist es, aufzuzeigen, wie diese beiden Nachhaltigkeitsdimensionen in Form konkreter Strategien integriert werden können.  Welche Maßnahmen erlauben es, Umweltpolitik auch im Sinne einer nachhaltigen Finanzpolitik zu gestalten und umgekehrt, und wie kann verhindert werden, dass Umwelt- und Konsolidierungsziele in Konflikt miteinander geraten?


Zunächst werden auf Basis des aktuellen Forschungsstandes diejenigen Maßnahmen identifiziert, von denen signifikante Synergieeffekte zwischen Umweltpolitik und Haushaltskonsolidierung erwartet werden können.  Für ein breites Spektrum möglicher Strategien werden theoretisch fundierte Begründungen sowie eine erste Einschätzung zum Umfang ihrer jeweiligen Wirkungen geliefert.


Darauf aufbauend werden in einem zweiten Schritt ausgewählte Strategien detailliert auf ihre mittel- und langfristigen ökologischen, fiskalischen und gesamtwirtschaftlichen Folgen hin untersucht. Für die quantitative Modellierung werden einerseits ein Tragfähigkeitsmodell, welches der Abschätzung der fiskalischen Ergebnisse dient, und andererseits ein erweitertes Input-Output-Modell, welches sich den makro- und umweltökonomischen Wirkungen widmet,  verwendet. Für eine integrierte Betrachtung werden diese beiden Modelle miteinander verknüpft.


Das Projekt wird in Kooperation mit dem ifo München und dem IEF-STE Jülich durchgeführt.

Auftraggeber Umweltbundesamt
Bearbeiter Dr. Caroline-Antonia Hummel
Status Abgeschlossen
Veröffentlichungen