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Evaluierung von Steuervergünstigungen II (2017 - 2018)

Steuerliche Subventionen müssen ihren Nutzen und ihre Wirksamkeit genauso unter Beweis stellen wie direkte Förderungen. Ökonomische Relevanz, Effizienz, Transparenz und Nachhaltigkeit sind weitere Kriterien, nach denen Steuervergünstigungen geprüft werden müssen, wenn man bewerten will, ob sie beibehalten, modernisiert, in Finanzhilfen umgewandelt oder abgeschafft werden sollen.

In den Jahren 2007 bis 2009 hat das FiFo Köln im Auftrag des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) ein Konsortium geleitet, das 20 große Steuervergünstigungen nach einheitlichen finanzwissenschaftlichen Kriterien evaluiert hat.

In den Jahren 2017 und 2018 steht die nächste, noch größere Evaluierungsrunde an. Dieses Mal werden 32 verschiedene Steuervergünstigungen aus dem Subventionsbericht des Bundes quantifiziert und nach einheitlicher, weiterentwickelter Methode auf Herz und Nieren geprüft. Das Spektrum der betroffenen Steuern reicht von der Lohn- und Einkommensteuer über die Kraftfahrzeugsteuer bis hin zu vielschichtigen Vergünstigungen in der Energie- und Stromsteuer. Auch die berührten Wirtschaftsbereiche sind breit gestreut: Neben Vergünstigungen zugunsten der gewerblichen Wirtschaft im Allgemeinen sind auch die Landwirtschaft, Straßen-, Wasser- und öffentlicher Verkehr, Wohnungswesen und Städtebau sowie Sparförderung und Vermögensbildung betroffen. Hier die Liste der 32 zu evaluierenden Steuervergünstigungen.

 

Das Team, mit dem das FiFo Köln 2017 die Ausschreibung gewonnen und die Evaluierung aufgenommen hat, umfasst das ifo München, das ZEW Mannheim und das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT).

Auftraggeber Bundesministerium der Finanzen
Bearbeiter Dipl.-Vw. Eva Gerhards, Dr. Bernhard Koldert, Dr. Caroline-Antonia Hummel, Dr. Michael Thöne, Léa Lamouroux, MSc, Tobias Müller, MSc
Status laufend
Veröffentlichungen