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Thomas Losse-Müller (1973) ist ein deutscher Volkswirt und politischer Beamter. Vom 26. September 2014 bis zum 28. Juni 2017 war er Chef der Staatskanzlei und Staatssekretär des Landes Schleswig-Holstein.

 

Losse-Müller studierte Volkswirtschaft an der Universität zu Köln und der School of Oriental and African Studies (SOAS) in London. Von 2000 bis 2004 arbeitete er im Risikomanagement der Deutschen Bank in London, anschließend zunächst bis 2008 und dann erneut von 2010 bis 2012 bei der Weltbank in Washington im Bereich Finanz- und Privatsektorentwicklung; zwischenzeitlich war er von 2008 bis 2010 für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit als Leiter des Programms Making Finance Work for Africa tätig. Von 2012 bis September 2014 war er Staatssekretär im Schleswig-Holsteinischen Finanzministerium, bevor er die Leitung der Staatskanzlei übernahm.

Losse-Müller ist Mitglied des deutschen IT-Planungsrat, des Verwaltungsrats von Dataport und der Rundfunkkommission der Länder. Zwischen 2012 und 2014 war er Vorsitzender des Verwaltungsrats der Investitionsbank Schleswig-Holstein und Mitglied des Aufsichtsrats der HSH Nordbank.